Jahrgangsstufe 5
Selbstorganisiertes Lernen an der IGS Ingelheim
Zum Schuljahr 2026/2027 führen wir in allen fünften Klassen das selbstorganisierte Lernen ein. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten und ihre Lernwege zunehmend eigenverantwortlich zu gestalten.
Das Konzept umfasst Lernjobs, Feedbackgespräche, ein Graduierungssystem, SegeL-Pläne (ein Stundenplan den die SuS selbst zusammenstellen) sowie vielfältige Lernorte innerhalb unserer Schule. So schaffen wir eine Lernumgebung, die individuelles Lernen, Selbstständigkeit und persönliche Entwicklung fördert.
Interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler können sich hier näher informieren:
▶ Video zum selbstorganisierten Lernen
▶ Konzeptmappe zum selbstorganisierten Lernen
Wir freuen uns darauf, diesen wichtigen Entwicklungsschritt gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern zu gehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist selbstorganisiertes Lernen?
Selbstorganisiertes Lernen bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler ihre Lernprozesse zunehmend eigenverantwortlich planen, durchführen und reflektieren.
In welchen Klassen wird das Konzept eingeführt?
Zum Schuljahr 2026/2027 wird das Konzept zunächst in allen fünften Klassen eingeführt.
Wie funktioniert der SegeL-Plan?
Die Schülerinnen und Schüler planen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens ihre Lernzeiten für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Gesellschaftslehre selbstständig. SegeL steht für selbstgesteuertes Lernen. Der SegeL-Plan ist ein Instrument im selbstorganisierten Lernen.
Was sind Lernjobs?
Lernjobs sind vorbereitete Arbeitsaufträge der Fachlehrkräfte, die selbstständig bearbeitet werden und unterschiedliche Lernwege sowie Lerngeschwindigkeiten ermöglichen.
Gibt es weiterhin Leistungsüberprüfungen?
Ja. Neben klassischen Formen werden zunehmend alternative Leistungsnachweise eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei mehr Möglichkeiten, ihren Lernstand individuell nachzuweisen.
Welche Lernorte stehen zur Verfügung?
Je nach Graduierungsstufe können die Schülerinnen und Schüler im Klassenraum, im Lernatelier, im Lernflur oder in ausgewählten Räumen des Ganztagsbereichs arbeiten.
Dieses Programm zur Förderung von Sozialkompetenz und zur Sucht- und Gewaltprävention wurde von Schulpsychologen des Pädagogischen Landesinstituts entwickelt und hat sich inzwischen an vielen Schulen bewährt.
An der IGS Kurt Schumacher wird PROPP in der 5. Klassenstufe wöchentlich im Fach "Offenes Lernen" von der Schulsozialarbeiterin in Kooperation mit den Tutoren durchgeführt.
Im Rahmen dieses Programms wird die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern in folgenden Bereichen gefördert und gestärkt:
- Selbstkonzept (die Stärken und die Schwächen der eigenen Person wahrnehmen und akzeptieren, Gefühle erkennen, Wünsche äußern, für Entspannung sorgen)
- Sozialkompetenz (erfahren, dass jeder Einzelne für die Gemeinschaft wichtig ist, Erwartungen von anderen wahrnehmen und bewerten, über Vorurteile reden, Einsicht in die Notwendigkeit von verantwortungsbewussten Verhalten gewinnen, mit dem Druck auf die eigene Person umgehen lernen)
- Konfliktbewältigung (Konfliktsignale bei sich und anderen erkennen, bewerten und angemessen ansprechen, Kompromisse finden, sich der eigenen Erwartungen und Enttäuschungen bewusst werden, mit Frustrationen umgehen lernen).
Das Trainingsprogramm umfasst neben vielen Interaktionsübungen Entspannungsübungen und Fantasiereisen, so dass der Spaßfaktor in den PROPP- Stunden nicht zu kurz kommt.
Insgesamt wird durch dieses Programm das Klassenklima positiv beeinflusst und die Kultur der gegenseitigen Anerkennung und des gewaltfreien Miteinanders gefördert.
Seit 20 Jahren gibt es Streicherklassen an der IGS!
Nina: „Mir gefällt, dass ich mit anderen Musik machen kann.“
Hannah: „…, dass wir viele & gute Stücke spielen, die auch Spaß machen,“
Sarah: „Selber Musik machen ist besser als hören und es macht einfach Spaß ein Instrument zu lernen…“
Marie: „ Es ist so toll, dass ich Musik mache. Alle sind nett. Und die Instrumente, finde ich, klingen so harmonisch…“
Vanessa: „… Man ist immer ein Team und es macht riesigen Spaß.“
Lia: „Man kann mehr von Musik lernen. Manchmal ist es schwer, aber wenn man es dann kann ist es total schön, es zu hören. Und wenn jemand Geburtstag hat, kann man Happy Birthday spielen.“
Henry: „Es ist schön am Anfang zu wissen, dass man am Ende ein Instrument gut spielen kann.“
Erik: „… weil es mit den Lehrern so viel Spaß macht und weil es auf dem Instrument so viel Spaß macht.“
Ella: „Ich fand schon immer die Geige toll … An der Streicherklasse gefällt mir, dass man mit vielen zusammen musizieren kann und dass nicht nur Geigen, sondern auch andere Streichinstrumente dabei sind. Ich finde die Mischung gut: Einzelunterricht in dem man die Technik verbessern kann und das Klassenorchester zum Zusammenspielen.“
Der Besuch des Geigenbauers in der Streicherklasse ist lange Tradition und stößt bei den Schülern immer auf großes Interesse. Der Geigenbauer Herr Hilcker kommt jedes Jahr aus seiner Geigenbauwerkstatt in Neustadt zu uns nach Ingelheim.
