von Admin

Abikropolis 2026 - „Die Götter verlassen den Olymp“

Nach 13 plus X Jahren voller Prüfungen, Referaten und der ewigen Frage „Kommt das im Abitur dran?“ steigt ein neuer Abiturjahrgang hinab in die Welt der Sterblichen – auch bekannt als Studium, Ausbildung oder „Ich hab da so einen Plan… also fast“.

Blicken wir aber zunächst noch einmal zurück … wie im echten Olymp gab es auch beim Abijahrgang 2026 verschiedene Gottheiten:

  • Da waren die Zeus-Typen – die mit dem allmächtigen Blitz des Wissens, die schon drei Wochen vor der Klausur gelernt haben und nach jeder Kursarbeit behaupteten: Die hab ich total verhauen!
  • Dann gab es die Athene-Fraktion – strategisch klug, perfekt organisiert und oberfleißig, mit farblich markierten Heftern, Zusammenfassungen und Lernkarten, die wahrscheinlich sogar die griechischen Philosophen beeindruckt hätten.
  • Und natürlich durften auch die Dionysos-Götter nicht fehlen – Spezialisten fürs Feiern, legendär bei Partys und erstaunlicherweise trotzdem irgendwie immer rechtzeitig wieder im Unterricht.
  • Für manche fühlte sich Schule allerdings eher nach Sisyphos an: Kaum war eine Klausur geschafft, rollten sie schon die nächste den Berg hinauf.

Doch egal zu welcher Gottheit sich die Abiturientinnen und Abiturienten auch zählten – sie haben gemeinsam den Weg bis zum Ende geschafft. Mit viel Durchhaltevermögen, Gruppenchats um 23:48 Uhr mit der Frage „Was genau kommt morgen in der Kursarbeit dran?“ und der traditionellen fünf-Minuten-vor-Unterrichts-Kopien der Hausaufgaben. So haben sie letztlich auch gelernt, zusammenzuhalten. … und das ist wichtig, denn gerade außerhalb des Olymps warten große Abenteuer auf jede und jeden von ihnen. Vielleicht keine Tests oder Referate – aber dafür Steuererklärungen, Wohnungssuche und alleine für sich Einkaufen gehen.

Also mit dem Abitur endet erst einmal die göttliche Zeit an der IGS und ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an alle Lehrerinnen und Lehrer, die diesen Jahrgang begleitet und geleitet, motiviert und bestärkt, manchmal ertragen haben und wahrscheinlich auch des Öfteren dachten: „Geduld ist ein göttliches Geschenk!“

Und mir persönlich bleibt euch als Abiturjahrgang 2026 jetzt nur noch zu wünschen: behaltet euren Humor, eure Neugier und vielleicht auch ein kleines bisschen göttlichen Größenwahn. Denn wer einmal auf der ABIkropolis war, der weiß: mit genügend Mut, Zusammenhalt und einer guten Portion Kaffee – bei einigen wohl eher Energy-Drinks - kann man fast alles schaffen.

In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur und auf ein baldiges Wiedersehen (spätestens beim nächsten Abiball)

 

Euer Oberstufenleiter
Lorenz Mackert

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