INTEGRIERTE GESAMTSCHULE KURT SCHUMACHER INGELHEIM UNESCO PROJEKT SCHULE

Förderkonzept unserer Schule

(Bruno Weber, Didaktischer Koordinator 18.02.2009)

„Befähigung zur aktiven und erfolgreichen Teilnahme an der Schul-, Lebens- und Berufswelt“

  • soziales Lernen
    Integrationstage 5/11
    Klassenrat und Streitschlichter
    Multiplikatoren (Drogenprävention)
    Anti-Aggressions-Training 9er
  • Schlüsselqualifikationen
    soziale Kompetenz,  Kommunikation und Teamfähigkeit
    Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Lernen/Arbeiten

    in OL und Fachunterricht

  • Nutzung externer Einrichtungen, Einbindung externer Experten
  • Berufliche Orientierung (BWU 8 und 12, Praktika 8 und 11,  Vortragsreihe,
    MT 8 und 12, …)

Doppeltutorenschaft und Offenes Lernen Jahrgänge 5 – 9, drei- bis einstündig

Methodentraining für alle
MT-Tage, Weiterführung/Anwendung in OL und im Fachunterricht

Äußere Differenzierung (nach Leistung und Neigung)

„Schule für alle – Förderung für alle“

  • Zweier- bzw. Dreierdifferenzierung mit durchschnittlich 20 Schülern/Kurs
  • 7 WPF-Gruppen mit durchschnittlich 17 Schülern
  • halbe Klassen in          NaWi 5/6             (Experimentalunterricht)
  • halbe Klassen in          AL 7 (GL)          (Küche und Werkstatt)

Förderunterricht soweit es die Unterrichtsversorgung erlaubt
(Schwerpunkt Orientierungsstufe)

Hausaufgabenbetreuung durch Schüler (Pilotprojekt)


Und jetzt mehr Einzelheiten zu einigen Punkten:

Förderunterricht (abhängig von der Unterrichtsversorgung)

  • Förderstunden Deutsch und Mathematik für maximal 20 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5
  • Feststellung des Leistungsstandes in Deutsch durch Testung, anschließende Erstellung von Förderplänen
  • enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Förderinstituten und den involvierten Kinder- und Jugendpsychologen
  • Förderstunden Deutsch und Mathematik für maximal 20 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6
  • Doppelbesetzung in je einer Stunde Deutsch, Englisch und Mathematik

Hausaufgabenbetreuung (Pilotprojekt)

  • Orga durch Stufenleitung 9/10, ein Mitglied des SL-Teams an den Nachmittagen immer ansprechbar
  • an zwei Nachmittagen je 1,5 Stunden
  • durch Schülerinnen des Jahrgangs 10 (Losverfahren, weil Interesse und Bereitschaft groß waren)
  • finanziert durch den Förderverein („Aufwandsentschädigung“ für Schülerinnen: € 6,- je 90 Minuten)
  • kleine und konstante Gruppen
  • Anwesenheitslisten werden geführt
  • verbindliche Teilnahme für ein halbes Schuljahr
  • bei Abwesenheit: Vorlage einer schriftlichen Entschuldigung
  • bei unentschuldigtem Fehlen werden Tutoren informiert

Berufskundliche Vortragsreihe

  • 24 unterschiedliche Berufe werden vorgestellt
  • alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 wählen je zwei Vorträge aus
  • bei starker Nachfrage werden Vorträge gedoppelt
  • Referenten sind Mitarbeiter aus Unternehmen (Ausbilder, Auszubildende, normale Arbeitnehmer), Vertreter von Organisationen und Verbänden (HWK, ILW, …) sowie Eltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler
  • Inhalte: Beruf, Unternehmensvorstellung, beruflicher Werdegang der Referenten, Weg der Berufswahl und (Weiter-)Entwicklung im Beruf, Voraussetzungen (Schule, Persönlichkeit), Belastungen und Besonderheiten, Ausbildungsinhalte/-schwerpunkte, Weiterentwicklungsmöglichkeiten (Studium, Meister, Einsatzmöglichkeiten)
  • Schüler informieren sich (Beruf aktuell, sonstige Infos) und formulieren Fragen an den Referenten

Weitere (z.T. temporäre) Maßnahmen

  • Doppelbesetzungen im Jahrgang 8 für Bio, Ph, Ch
  • Förderstunde, falls es nur einen WPF-Kurs Französisch gibt
  • beim Übergang von 9 nach 10 (Wegfall der C-Kurse)
  • „Wissens- und Fähigkeiten-Katalog“ für 10er (Übergang in MSS)
  • ….

Leider fehlen für viele Förderbereiche die Planungssicherheit und die Kontinuität!